auskramen


auskramen
aus||kra|men 〈V. tr.; hat; umg.〉 heraus-, hervorkramen ● Erinnerungen, Neuigkeiten \auskramen 〈fig.〉; Sachen aus Schubladen \auskramen

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aus|kra|men <sw. V.; hat (ugs.):
1.
a) irgendwo hervorsuchen, hervorkramen:
alte Fotografien, Briefe [aus der Schublade] a.;
Ü Erinnerungen, alte Geschichten a. (wieder ins Gedächtnis rufen);
b) hervorkramend leeren:
sie hat die ganze Kiste ausgekramt, ohne das Gesuchte zu finden.
2. [Geheimnisse] ausplaudern:
er hat alles, die ganze Geschichte ausgekramt.

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aus|kra|men <sw. V.; hat (ugs.): 1. a) irgendwo hervorsuchen, hervorkramen: alte Fotografien, Briefe [aus der Schublade] a.; Ü Erinnerungen, alte Geschichten a. (wieder ins Gedächtnis rufen); b) hervorkramend leeren: er hat die ganze Kiste ausgekramt, ohne das Gesuchte zu finden. 2. [Geheimnisse] ausplaudern: er hat alles, die ganze Geschichte ausgekramt; wie drauf und dran er gewesen war, sein Ungeschick mit der D. auszukramen (Johnson, Ansichten 131).

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Auskramen — Auskramen, verb. reg. act. den Kram, d.i. die Waaren auslegen. Waaren auskramen. Figürlich und zugleich mit einiger Verachtung, aus Prahlerey sehen lassen, zeigen. In einer Rede seine ganze Gelehrsamkeit auskramen. Daher die Auskramung …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • auskramen — auskramen:1.⇨hervorholen–2.⇨aufrühren(1) auskramen→ausgraben …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • auskramen — auskramentr 1.Neuigkeitenerzählen;Zurückliegendesberichten;seineMeinungrückhaltlosoffenbaren.HergenommenvomHausierer,derseinenWarenvorratausbreitet;analogzu⇨auspacken.1700ff. 2.jnzueinemGeständniszwingen;einvollesGeständniserzwingen.1900ff …   Wörterbuch der deutschen Umgangssprache

  • auskramen — aus|kra|men (umgangssprachlich) …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Kramen — Kramen, verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert. 1) Eigentlich, bewegliche Dinge mit einem gewissen Geräusche hin und wieder setzen. Bey den Büchern kramen, sie von einer Stelle auf die andere setzen. Im Hause herum kramen.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • aufrühren — 1. aufwirbeln, hochwirbeln, nach oben rühren; (geh.): emporwirbeln. 2. a) auslösen, entfesseln, erregen, erwecken, heraufbeschwören, herbeiführen, hervorbringen, hervorrufen, wachrufen, wecken; (geh.): anfachen, entfachen; (bildungsspr.):… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • ausgraben — 1. a) ausbetten, exhumieren, herausholen, hervorholen; (landsch.): ausbuddeln. b) ausschaufeln, bloßlegen, freilegen, freischaufeln, zutage fördern; (landsch.): ausbuddeln. c) ans Licht ziehen, beleben, hervorholen, reaktivieren, wieder aufleben… …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Brocken (1), der — 1. Der Brocken, des s, plur. ut nom. sing. Diminutivum das Bröckchen, Oberdeutsch Bröcklein, ein kleines abgebrochenes oder zerbrochenes Stück. Die Brocken in der Steingrube. Besonders von dem Brote. Die übrig gebliebenen Brocken aufheben;… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Einbetteln — Einbêtteln, verb. reg. act. 1) Bettelnd einsammeln. Almosen einbetteln. Hier kann er einen Brocken Weisheit auskramen, den er sich erst gestern einbettelte, Less. 2) Sich einbetteln, figürlich, sich durch vieles Bitten Eingang verschaffen,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Fleihen (2) — 2. * Fleihen, verb. reg. act. welches eigentlich das Niedersächsische flijen, in Ordnung legen, putzen, zieren, ist, und noch oft von Hochdeutsch redenden Niedersachsen gehöret wird; Schwed. fly, Isländ. flya. Daher die Nieders. Flege, der Putz,… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart